Elly Wright Elly machte mit 8 Jahren die ersten Ballettschritte. Mit 18 war sie bereits als Sängerin und Tänzerin "on the road" und mit dem Jazz verheiratet. Seit 1975 sogar im Ursinn des Wortes mit Leo Wright (Altsaxophonist und Flötist u.a. bei Dizzy Gillespie, Charles Mingus). Vom Jazz geprägt Geboren in Wien und aufgewachsen in den "swingenden" 50er Jahren bekam Elly ihre erste Ausbildung bei dem New Yorker Jazz-Choreografen Conrad Pringle. Ihre musikalische Ausbildung begann bei den Pianisten Fred Nopper (Berlin) und Steven Reich. Elly lebte in den 60er Jahren in den Südstaaten der USA. Anschließend zog es sie in die BRD, zuerst nach Hamburg dann Berlin, immer mit Aufenthalten in Wien. In Berlin nahm sie klassischen Gesangsunterricht bei Hope Foy und reiste von dort zu Jazzkursen an die Berklee-school-of-Musik in Boston (USA). Berlin war damals ein Zentrum des Jazz in Europa. Musiker wie Carmel Jones, Walter Norris, Rolf Ericson, Bobby Burgess und eben Leo Wright, den sie später heiratete, waren bald ihre Partner auf Bühnen und in den Jazzclubs. Populär wurde Elly durch ihre Arbeit mit "Leo Wright & Friends", einer Formation mit Leo Wright (as, fl), Rolf Ericson (tp), Ron Stephenson (dr), Aladar Pege (b), Eduardo Lisavetzky (p), Elly Wright (voc). 1981 kehrte Elly mit Leo in ihre Heimat nach Wien zurück
und war auch dort in der Jazzosciety ein Begriff. Sie arbeitete zunächst
mit der Gruppe "Mexas" oder Frank Mantooth (p) und in der BRD
mit Larry Porter, Lee Harper und Paul Grabowsky. Gastspiele mit Peter
Marinoff (Gitarrist von E. Pluhar) oder Rudi Wilfer (p) und Albert Mair
folgten. Elly unterrichtete Jazzgesang in Wien am Schubert-Konservatorium
und wird immer wieder zu Workshops eingeladen (Volkshochschulen in Wien,
Krems, Konservatorium Wr. Neustadt, Forum Alpbach Tirol, Jazz-Vocal-Workshop
in Pulawy/Polen, usw.). |